Aufsuchende systemische Therapie
Die aufsuchende systemische Therapie (AST) ist ein therapeutisches Angebot an Einzelpersonen, Ehepaare, Eltern und ihre Kinder, die sich in einer Dissens-Lebenslage befinden und nach konkreten Lösungen suchen bzw. nach spürbar entlastenden Veränderungen inner- und außerhalb ihrer Familie streben.
Der aufsuchende Charakter ermöglicht, die Klienten in ihrem Lebensumfeld direkt zu erleben. Eventuell bestehende Barrieren gegenüber der Therapie können durch die aufsuchende Arbeit reduziert werden. Dies betrifft auch den Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Sie können im häuslichen Rahmen leichter erreicht und eher einbezogen werden, auch bei anfänglicher Skepsis und Misstrauen.
Überweisungen von Fachärzten werden nicht benötigt.
Die Kosten werden vom Auftrag gebenden Klienten übernommen.
Vertrauensschutz
Es gilt die Schweigepflicht über die Inhalte der therapeutischen Arbeit gegenüber Dritten. Ausgenommen sind Fälle bei akuten Selbst- oder Fremdgefährdung der Klienten, oder Gefährdung des Kindeswohls.
Vernetzung
Ich arbeite mit anderen Institutionen zusammen, die für die Hilfeziele relevant sind.
Zeitrahmen
Die Termine werden flexibel mit den Klienten vereinbart. Die Dauer der aufsuchenden Therapie liegt bei ca. 2 Kontakten im Monat und soll in der Regel nicht länger als 10 Monate dauern.
Auf Wunsch des Klienten können nach Abschluss der Therapie im Sinne der Nachsorge 2-3 zusätzliche Therapiesitzungen vereinbart werden, die das Ziel haben können das Erreichte zu reflektieren, bzw. perspektivische Gedanken auszutauschen und diese zu intervisieren.
